Regie:
Barbara Wachendorff
Dramaturgie:
Larissa Bischoff
Bühne:
Christoph Rasche
Musik/ Komposition:
Claus Boesser – Ferrari
Regiemitarbeit:
Birgit Podhorny
Produktion
Andreas Wahlster/Heimspiele Nr.1 e.V.
Mit:
Carlo Bloch
Ferhat Keskin
Mounir Saidi
Maximilian Wex
Urs Fabian Winiger
WARTEN AUF GODOTTHEATER UNTERM HIMMELSZELTVON SAMUEL BECKETTLANDUNGSSTEG LADENBURG
PREMIERE
25. Februar 2026
VON SAMUEL BECKETTLANDUNGSSTEG LADENBURG
PREMIERE
25. Februar 2026
„Nichts zu machen“ lautet der erste gesprochene Satz in WARTEN AUF GODOT. Dies ist durchaus im doppelten Sinn gemeint, es gibt nichts zu tun und alles Tun könnte vergeblich sein.
Während die beiden Heimatlosen Wladimir und Estragon auf jemanden warten, der vielleicht helfen, sie erlösen kann, vertreiben sie sich die Zeit. Sie warten schon lange. Sie spielen, um die Qual des Wartens und Nicht-gehen-könnens zu ertragen.
Sie stecken in ihrem Leben fest.
Wie verhalten wir uns in einer Realität, die wir zunehmend nicht mehr verstehen? Können wir entkommen? Was ist, wenn uns niemand erlöst?
WARTEN AUF GODOT ist eine urkomische Tragikomödie über die menschliche Existenz. In der Inszenierung von Barbara Wachendorff am Anleger von Ladenburg, mit Blick auf den Neckar, wird die spielerische Seite betont. Zwischen Slapstick und Verwirrung, wahnwitzigen Dialogen und Clownsnummern aber lugt die Verzweiflung immer hervor. Es stellt sich die Frage: Kann Warten ein Statement sein? Ist Verweigerung eine politische Strategie?